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Haralds Zeitreise

Die Studenten der Fotoredaktionsklasse begeben sich für ein Multimedia-Projekt auf eine Zeitreise mit dem Ostkreuz-Fotografen Harald Hauswald.
Der Berliner Fotograf dokumentierte den Alltag der Menschen in der DDR, war Augenzeuge und auch Protagonist seiner Zeit. Durch seinen kritischen Blick hat er Ikonen der Fotografie geschaffen – und für viel Unruhe bei der Staatssicherheit gesorgt.

Für das filmische Porträt suchen die Bildredakteure die Orte auf, die Harald Hauswald schon damals fotografierte; den Friseurladen „Vokuhila“ in der Kastanienallee, den „Hirschgarten“, einer der verträumten Innenhöfe des Prenzlauer Bergs, die Gethsemanekirche, wo die Prosteste die Wende in den 80er Jahren mit eingeläutet haben. Ein Treffen mit seinem alten Freund Michael Biedowicz in der Kneipe „Oderquelle“ beschließen den Tag.

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Fotos: Massimo Rodari

Fotos: Massimo Rodari

 

Harald Hauswald ist 1954 in Radebeul (Sachsen) geboren. Nach einer Lehre als Fotograf zieht er 1977 nach Berlin, wo er als Telegrammbote, Heizer, Restaurator, Fotolaborant und dann in seinem erlernten Beruf als Fotograf in der Stephanus-Stiftung in Berlin arbeitete. Ab 1987 fotografierte er zahlreiche Reportagen, zunächst für westliche Medien. Seine Fotoreportagen waren unter anderem in GEO, Stern, ZEITmagazin und Merian zu sehen. 1997 erhielt Hauswald das Bundesverdienstkreuz. Er ist Mitbegründer von Ostkreuz Agentur der Fotografen.

Im Herbst 1990 gründeten sieben Fotografen und Fotografinnen Ostkreuz Agentur der Fotografen nach dem Namen eines Berliner Bahnhofes. Sie ist die erfolgreichste von Fotografen geführte Fotoagentur Deutschlands, mit internationalem Renommee. Ihr Motto: Nicht nur abbilden, sondern auch eine Haltung zeigen. Heute gehören der Agentur 18 Fotografen und Fotografinnen an.

Mitarbeiter des Projekts

Kamera: Maik Reichert
Bildredakteure: Viktoria Fahrnleitner, Claudia Lenz, Massimo Rodari, Alena Siamionava, Annette Streicher, Gilbert Waller