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OKS-lab fragt…

In der Serie »OKS-lab fragt…« beantworten Dozenten, Fotografen, Macher und Absolventen im Rahmen der Ostkreuzschule für Fotografie Fragen zu ihrer Arbeit, ihrer Beziehung zur Fotografie und Lebensart.

Ein Gespräch mit: Anna Tiessen, Fotografin und Absolventin der Ostkreuzschule

Anna Tiessen beendete ihr Studium erfolgreich an der Ostkreuzschule mit der Fotoserie »Kommando Korn«, welche auf der ELF Abschlussausstellung zu sehen war. Annas Abschlussarbeit wurde kürzlich im Stern Magazin veröffentlicht. Wir sprachen mit ihr über ihren Arbeitsprozess und darüber, wie wunderbar es sei, ihr Privat- und Berufsleben miteinander verbinden zu können.

OKS-lab: Wenn ich es richtig verstehe, hast du »Kommando Korn« in deiner Heimatstadt in Norddeutschland fotografiert. Woher kam die Idee, Jugendliche auf dem Land und nicht im pulsierenden Stadtleben zu fotografieren?

Anna Tiessen: Ich hatte nie wirklich einen Bezug zu dem Ort, dem Landleben, in dem ich aufgewachsen bin. Schon sehr früh, in meiner Jugendzeit, bin ich diesem entflohen. Zur Schule ging ich in eine benachbarte, größere Stadt und deswegen hat sich mein Leben schon sehr früh hauptsächlich in der Stadt und nicht in meinem Heimatort abgespielt.

Während meines Studiums interessierte ich mich plötzlich wieder sehr für die Gegend und lernte sie schätzen. Heimat ist etwas ganz Persönliches und man wird niemals den Bezug dazu verlieren. Durch mein Studium und den dadurch entstandenen Abstand, wirkte das Land wieder interessanter. Ich sehe es nun aus einem anderen Blickwinkel und habe das alte Vertraute aufs Neue lieben gelernt, wieder aufs Neue entdeckt.

OKS-lab: Kennst du jemanden aus der Gruppe der Jungen dort persönlich? Wie haben sie dich in der Gruppe als Fotografin und Außenseiterin aufgenommen?

Anna Tiessen: Einer der Jungs in der Gruppe, die ich fotografieren durfte, war mein kleiner Bruder Hans. Ich fand es schon immer irgendwie faszinierend wie er diesen ländlichen und bäuerlichen Lebensstil so lebt und braucht. So wie ich es selbst nie getan habe. Durch die Beobachtung meines Bruders kam ich auf die Idee, seine kleine Gruppe zu fotografieren, mit der er die meiste Zeit verbrachte.

Wenn ich mich zurück an meine Kindheit oder Jugend erinnere, dann fallen mir viele Ereignisse ein, bei denen ich gefragt wurde aus welcher Familie ich denn käme und wie ich mit Nachnamen heiße. Als ich darauf geantwortet habe, dass ich zu den Tiessens gehöre, wussten die Leute mich meist einzuordnen und so entwickelte sich das Gespräch. So war es dann auch während des Projektes; als Schwester von Hans und Tochter von Jolle hat man da schon einen ganz guten Ausgangspunkt.

Wenn man eine Person ist, die gerne chattet, ist das auch alles viel einfacher. Oder wie sie es im Norden Deutschlands nennen; schnacken. So wurde ich von Anfang an in die Gruppe meines Bruders aufgenommen und nahm leicht an allem teil, was sie so gemacht haben. Ich ging überall mit ihnen hin. Ich war auf jeder Party, bei jeder großen Veranstaltung, beim Trecker fahren und bei OKFs dabei. Ich muss den Lesern zuerst das Wort OKF erklären. OKF ist ein sehr wichtiges Ereignis in dieser Gruppe. OKF ist die Abkürzung für Orts-Kontrollfahrt. Und das machen die Jungs die ganze Zeit. Sie fahren halt von Dorf zu Dorf mit ihren Autos oder ihren Treckern und gucken was bei den anderen Bauern so los ist. Und wenn man da immer dabei ist, passiert halt viel.

Während dieser ganzen Zeit sind viele interessante Anekdoten passiert. Genau wie die Jungs, habe ich eine OKF mal selbst gemacht. Natürlich auf der Suche nach guten Motiven. An diesem Tag fuhr ich viel mit dem großen grünen Jeep meines Vaters in der Gegend herum. Einer der Bauern bemerkte, dass ich ein Bild von seinem Silo gemacht habe. Später erfuhr ich, dass sie dachten, ich sei von der Umweltbehörde. Der Bauer war dann besorgt, etwas nicht richtig gemacht zu haben.

OKS-lab: Wie lange hast du an der Serie gearbeitet? Ich kann mir vorstellen, dass du viel Zeit mit der Gruppe verbracht hast?

Anna Tiessen: Ich habe die Arbeit eigentlich von August 2016 bis August 2017 fotografiert. Genau ein Jahr lang, von Sommer bis Sommer. Ich war einmal im Monat dort, für jeweils ein oder zwei Wochen, manchmal nur ein Wochenende. Wenn man als Fotograf viel Zeit mit einer bestimmten Gruppe verbringt, passiert natürlich manchmal auch längere Zeit nichts. Man kann es halt nicht erzwingen. Aber wenn tatsächlich etwas passiert, ist es notwendig in diesem Moment vor Ort zu sein und zu reagieren.

Ich habe mich viel auf Ereignisse konzentriert, die ich seit meiner Kindheit kenne, wie z.B. das Pfingstfest in Albersdorf, der landwirtschaftliche Ball oder die Erntezeit. Ich hatte von Anfang an einige Bilder in meinem Kopf und die Tatsache, dass ich die Umgebung kenne, in der ich fotografiert habe, hat mir sehr geholfen. Selbst jetzt, wo ich die Fotoserie beendet habe und wieder nach Hause in den Norden kehre, kann ich nicht mehr ohne Kamera dort sein. Also führe ich die Arbeit irgendwie unbewusst weiter fort, worüber ich mich sehr freue.

OKS-lab: Vielleicht kannst du die Jungs auch noch viele Jahre begleiten und fotografieren. Glaubst du, dass sie alle da bleiben?

Anna Tiessen: Ich kann mir vorstellen, dass alle dort bleiben werden. Allein schon wegen der Höfe, die viele von ihren Eltern übernehmen werden. Außerdem haben sie nicht die Bedürfnisse oder Wünsche nach dem Leben in einer großen Stadt. Während ich dort war, hörte ich oft Kommentare wie: »Mensch, das ist ja alles schön und gut Anna, aber Berlin, das ist halt wirklich nichts für mich. Ich brauch das Land und den Platz.«

Einige von ihnen gehen aber reisen, ein Jahr Australien, Neuseeland oder Kanada – als Erntehelfer auf den großen landwirtschaftlichen Betrieben für ein paar Monate und dann noch herumreisen.

OKS-lab: Was ich interessant finde ist, dass auf den meisten Bildern junge oder ältere Männer sind. Wo sind die jungen Mädchen vom Land?

Anna Tiessen: Diese Fotoserie zeigt das Werkstatt-Team Jützbüttel. Und dies ist eine Gruppe, die nur von Jungen gegründet wurde. In dieser Gruppe gibt es keine Mädchen, in der Tat sind hier weibliche Mitglieder nicht einmal erlaubt. Die meisten dieser Jungs haben natürlich Freundinnen, die waren schon auch dabei, nur für mich immer irgendwo am Rande dieser Gruppe. Sie waren halt mehr Statistinnen als Hauptdarstellerinnen.

Ehrlich gesagt, interessierte mich auch die Dynamik dieser Jungengruppe mehr als die der Mädchen. Diese Jungs in der Gruppe drücken für mich etwas Wildes aus, was ich als fotografisches Thema attraktiv fand.

OKS-lab: Besonders interessant finde ich ein Foto, bei dem es so aussieht, als ob das Auto über einer Gruppe von Männern, die Spaß haben, in der Luft schwebt. Kannst du das Geheimnis dahinter verraten?

Anna Tiessen: Dieses Foto wurde am 1. Weihnachtstag im Jahr 2016 aufgenommen. Es war bei uns zu Hause in Jützbüttel. Ich wohne da auf einem Bauernhof. Und da haben wir eine Werkstatt mit Hebebühne für Autos. Auf der Hebebühne ist noch ein Auto vom vorherigen Bremsschlauchwechsel, deshalb sieht es so aus, als würde es in der Luft schweben. Das war ein »Vortrinken« bei uns in der Werkstatt, bevor alle weiter in einen Nachbarort in die große Dorfdiskothek »Pahlazzo« gingen. Dort treffen sich am ersten Weihnachtsabend alle Jugendlichen und auch die älteren Generationen aus den umliegenden Dörfern und Kreisen.

Was hier alles besonders dramatisch macht, ist eine Nebelmaschine. Auf diese Weise verwandeln die Jungs jede Werkstatt, jede Garage oder auch alten Melkstand in ihre eigene kleine Diskothek.

Dieses Bild ist für mich sehr wichtig, da auch andere Familienmitglieder darauf abgebildet sind. Man sieht hier einige Jungs aus dem Werkstatt-Team, außerdem meinen Vater und meinen anderen Bruder. Über Weihnachten hatten wir Besuch aus Australien, der ebenfalls auf diesem Bild zu sehen ist. Es freut mich sehr, dass sie eine Rolle in meiner Arbeit spielen.

Da ich relativ früh von zu Hause weggegangen bin, habe ich einen großen Teil des Erwachsenwerdens meiner Brüder verpasst. Meine Abschlussarbeit war eine sehr schöne Gelegenheit für uns als Familie viel Zeit miteinander zu verbringen. Für mich war diese ganze Zeit auf jeden Fall zum großen Teil so eine Back-to-the-roots-Gelegenheit.

OKS-lab: Ich kann mir vorstellen, dass du während der Shootings viele lustige Erfahrungen und Anekdoten erlebt hast, die du mit uns teilen könntest. Kannst du uns eine deiner lustigsten Erfahrungen aus dieser Zeit erzählen?

Anna Tiessen: Eines der lustigsten Dinge, die ich je mit den Jungs erlebt habe, war das Wochenende von einem Trecker Treck Festival in Nordfriesland. Wir können uns das als ein Festival auf einem großen, staubigen Acker vorstellen, zu dem viele Landwirte aus der Umgebung mit ihren liebsten Treckern kommen, um sich dort ein Wochenende lang zu treffen. Es geht darum einen Wagen, der voll von Gewichten ist, mit seinem Trecker möglichst weit zu ziehen. Es geht um Stärke und Maschinen, darum, zu zeigen,  dass mein Trecker der Beste ist.

Für mich war dieses Wochenende unter Landwirten und stolzen Treckerbesitzern total skurril, witzig und interessant. Es gab auch eine Menge fotografischer Motive dort. Deshalb habe ich es genossen und kann sagen, dass es einfach eines der coolsten und lustigsten Events in dem Jahr war.

OKS-lab: Warum der Name »Kommando Korn«?

Anna Tiessen: Bei diesem Trecker-Festival, bei dem ich mit den Jungs zusammen war, habe ich Nachts ein Foto von einem Wohnwagen gemacht, auf den in roter Farbe »Kommando Korn« gesprayt war. Nach einer Weile fanden wir im Unterricht heraus, dass es einfach der perfekte Titel für die Arbeit sei, da hier zwei wichtige Dinge wunderbar miteinander verbunden werden: Landwirtschaft und Rausch.

Während des ganzen Jahres, in dem ich mit den Jungs zusammen war und fotografierte, war Korn ein Getränk, das immer präsent war. Es ist, mit Cola gemischt, wie eine Art Nationalgetränk in Dithmarschen. Gleichzeitig ist das Korn ein wichtiger Teil des bäuerlichen Lebens, der Ernte, der Aussaat und allem, was mit dem Leben der Landwirte zusammenhängt.

OKS-lab: Als Besucherin der ELF Abschluss-Ausstellung habe ich festgestellt, dass die Gruppe der Jungen aus den Fotos bei der Vernissage anwesend war. Wie waren ihre Meinungen und Kommentare zu deinen Fotos und zur Ausstellung? Waren sie mit den Ergebnissen zufrieden?

Anna Tiessen: Es war sehr wichtig für mich, die Jungs zu der Vernissage einzuladen, als eine Art Abschluss unserer gemeinsamen Arbeit. Ich glaube, dass sie niemals damit gerechnet haben und auch im Laufe des Jahres keine Vorstellung davon hatten, was daraus werden könnte oder was für eine Form meine Arbeit annehmen würde. Es war so schön zu sehen, wie sie als echtes Werkstatt-Team mit ihren eigenen Westen kamen und Teil dieser hippen Berliner Party wurden.

Sie standen die ganze Nacht neben ihren Fotos und plauderten mit den Besuchern. Die Besucher haben sie natürlich sofort erkannt und so entstand eine schöne Interaktion zwischen den Ausgestellten und Besuchern.

Den Menschen haben sie so ihr Leben erklärt – was ist Ernte, was ist ein Silo und was sie überhaupt tun. Zur gleichen Zeit machten sie dann noch Werbung für mich und verteilten tatsächlich meine Visitenkarten an einige Besucher. Es war richtig toll zu sehen was für eine Geschichte sich in dieser Ausstellung entwickelt hat.

Natürlich habe ich während dieses einen Jahres bemerkt, dass es in der Gruppe ein unausgesprochenes Verständnis dafür gab, was ich fotografieren möchte oder was mich interessiert. Am Ende war diese Vernissage so ein Highlight. Ein Highlight sowohl für mich als auch für sie.

Und dann haben die mir am Abend der Vernissage auch einen Pullover überreicht mit dem Werkstatt-Team-Logo hintendrauf und mich sozusagen in ihr Team aufgenommen. Das war natürlich wunderschön für mich, sehr emotional, denn in diesem einen Jahr habe ich so viele von ihnen kennengelernt und so viele neue Dinge für mich realisiert, so dass ich wirklich dankbar für unseren gegenseitigen Austausch bin.

OKS-lab: Es muss eine harte Realitätsprüfung sein, wenn die Schule beendet ist und du aus der Schulblase kommst und mit deiner professionellen Fotografenkarriere beginnen musst. Wie geht es dir bis jetzt?

Anna Tiessen: Ich glaube, für mich ist es von Anfang an sehr aufregend gewesen aus dieser Blase rauszukommen. Auf einmal stehst du da und musst deine eigenen Entscheidungen treffen im Sinne von, dass du  jetzt keine höhere Instanz mehr hast, die richtungsweisend ist. Du verlässt dich nicht mehr auf andere Leute, sondern wirklich nur auf dein eigenes Gefühl und stehst zu deinen Entscheidungen.

Gleich nach dem Abschluss bekam ich einen fotografischen Auftrag von einem Kunst- und  Wissenschaftsmagazin. Für dieses Magazin reiste ich nach Kalifornien, um einige Artikel zu fotografieren und in dem Zuge auch noch eine eigene Strecke vor Ort zu produzieren. Dafür habe ich mich mit Katinka zusammen getan, wir haben beide letztes Jahr unseren Abschluss an der Ostkreuzschule gemacht.

Gemeinsam auf ein Thema vor Ort zu stoßen, zu recherchieren und in einigen Tagen zu fotografieren, war eine super Erfahrung.

Ich finde es schön aus der Schulblase rauszukommen und sich auf den Markt zu begeben, sich zu zeigen und zu bewerben. Ich mache gerade so viele Erfahrungen, weil ich auch so viele Dinge das erste Mal mache.

OKS-lab: An was für einem Projekt arbeitest du gerade?

Anna Tiessen: Ich habe mit Katinka zusammen eine Strecke über die Cannabis-Industrie in Kalifornien gemacht. Denn da ist es jetzt durch ein Gesetz seit dem 1. Januar zu einer Legalisierung von Cannabis gekommen. Von der Nutzung zu medizinischen Zwecken bis hin zum Genuss. Es war total spannend dabei zu sein und zu sehen, was für eine Industrie und Tourismusbranche da gerade entstehen. Es ist interessant zu sehen, wie gut es den Städten und der Region, in der im großen Stil angebaut wird, auf einmal geht.

Wir haben den Fokus auf die Industrie, die dahinter wächst, gelegt. Wir haben gemeinsam redaktionell fotografiert, was total spannend war. Wir beschäftigen uns gerade mit dem Thema Rausch. Wir finden es faszinierend, was hinter dieser Industrie und hinter dem Rausch so alles steht. Und wir können uns auch vorstellen daraus ein größeres Projekt zu machen.

OKS-lab: Du warst in einer Klasse mit jungen und kreativen talentierten Menschen. Ich glaube du hast eine Menge Inspiration gefunden. Auf welchen Plattformen findest du sonst noch die Inspiration oder Fotografen, die neue, innovative Fotografie erfinden?

Anna Tiessen: Ich gehe halt sehr gerne zu Talks, wie zum Beispiel zum Fototreff in Berlin, wo ich andere Fotografen sehe und höre, die über ihre Arbeit sprechen. Das finde ich am inspirierendsten, irgendwie nah dran zu sein. Und da kann man sich auch gut vernetzen wenn man mag. Von anderen Fotografen zu hören, wie sie ihren Weg gehen oder ihren Weg gegangen sind, das finde ich total interessant.

Und ansonsten bin ich jetzt ein bisschen unterwegs auf einigen Fotofestivals, die auch schöne und entspannte Orte sind, um andere, bereits für dich vorselektierte, Fotografie kennenzulernen und Interessierte zu treffen. Ich war schon bei den Darmstädter Tagen der Fotografie und beim Kraków Photomonth. Da habe ich auch mit meiner Fotoserie »Kommando Korn« eine Ausstellung gehabt. Dann habe ich geplant nach Südfrankreich zum Rencontres d’Arles zu fahren und dann natürlich zu den Berliner Events, von denen es zum Glück viele gibt, zu gehen. Ich denke, so kann man viel sehen und sich erkundigen was andere machen.

Ein sehr nettes Event ist auch Beyond the Ring. Am 17. Mai habe ich zusammen mit Katinka einen Talk bei Beyond the Ring gehalten. Die Organisatorin hat uns eingeladen und so haben wir neben unseren doch sehr unterschiedlichen Abschlussarbeiten auch unsere gemeinsame Strecke präsentiert und über unsere neue Kooperation und Erfahrungen geredet. Das nächste und letzte Gespräch bei Beyond the Ring in dieser Saison wird übrigens am 21.6. stattfinden.

Anna, Foto: Katinka Schuett

OKS-lab: Vielen Dank für Deine Zeit, Anna!

 

Anna Tiessen wurde 1993 in Heide geboren. 2014 begann sie ihr Fotografie-Studium an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin. Sie schloss 2017 in der Klasse von Ute Mahler ab.

– Abschlussausstellung ELF der Ostkreuzschule für Fotografie – Sept./Okt. 17

– Vonovia-Award für Fotografie // Shortlisted beste Nachwuchsarbeit – Sept.17

– DFA Portfolio Walk, Deichtorhallen, Hamburg – Nov. 18

– Solo-Ausstellung im Heinrich-Heine-Haus, Lüneburg – März 18

– Darmstädter Tage der Fotografie – Apr. 18

– ShowOFF Krakow Photomonth – Mai 18

– Shortlisted Athens Photofestival – Mai 18

www.annatiessen.com