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Bilder, Bilder und noch mehr Bilder – zum Portfolio Review 2016

An einem winterlichen Sonntag war es wieder so weit: Fotografen/-innen und angehende Bildredakteure/-innen fanden sich in den gemütlich beheizten Klassenräumen der Ostkreuzschule ein, um ihrer gemeinsamen Leidenschaft zu frönen – der Fotografie. Zum fünften Mal in Folge fand am 24.01.2016 das Portfolio Review statt, bei dem der konstruktive Austausch zwischen Fotografen/-innen und Redakteuren/-innen im Zentrum steht.

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Fotografin Doro Zinn im Gespräch mit den Bildredakteurinnen Heidi Trostel und Aleksandra Rieder-Kollesinska

Mit 36 Anmeldungen war der Zeitplan für Bildredakteure/-innen wie Fotografen/-innen gleichermaßen straff gelegt. Die Zweier-Teams aus der Klasse Bildredaktion hatten pro Fotograf 30 Minuten Zeit, um deren Projekte zu sichten.

Es wurde gelegt, gekürzt, geschoben und diskutiert. Aufgabe der Bildredakteure war, auf die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse und Anliegen der Fotografen/-innen sensibilisert und individuell einzugehen. Viele kamen, um laufende oder abgeschlossene Projekte dem frischen und objektiven Blick der Bildredakteure/-innen zu präsentieren. Andere wollten Feedback zur Art der Präsentation, um sich bei Magazinen und Wettbewerben auf beste Weise zu zeigen. Und teilweise wurden Überlegungen über die Neufindung und Orientierung im Rahmen aktueller Projekte angestellt.

„Die Reduzierung auf das Wesentliche und die neue Sicht haben wir sehr geholfen“, resümiert einer der Fotografen und rät: „Nur die wesentlichen Bilder zeigen, offen sein und mitschreiben!“ Ein Anderer fügt ergänzend hinzu: „Gut vorbereitet sein und auch  noch ein paar weitere Bilder in der Hinterhand haben.“ Seine Erwartungen an das Portfolio Review wurden absolut erfüllt: „Ich habe gute Anregungen und Tipps erhalten. Ich hatte das Gefühl, dass sehr genau auf meine Bilder eingegangen wurde.“

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Reger Austausch zwischen Fotografen/-innen und Bildredakteuren/-innen

Für beide Seiten war das Portfolio Review ein herausfordernder wie spannender Tag, an dem Kontakte für die Zukunft geknüpft werden konnten. Beide Seiten, Fotograf/-innen und Bildredakteur/-innen, waren sich am Ende über eine Sache einig: Dass 30 Minuten rasend schnell vergehen.

Fotos: Chantal Alexandra Pilsl